-»Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen modernen Browser wie z.B. Mozilla 1,4 oder Internet Explorer 6.«-
Beginn Inhaltsbereich
Ethische Anforderungen an die versuchsweise und kommerzielle Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen - Ende November 2013 läuft das Moratorium für den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen aus. Nach Auffassung der Mehrheit der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) fehlen für eine kommerzielle Freisetzung solcher Pflanzen nach wie vor die nötigen Daten für eine angemessene Risikobeurteilung. Die Gründe dafür legt sie in einem Bericht vor und formuliert die ethischen Anforderungen an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen.
Die Synthetische Biologie verfolgt die Idee, Lebewesen kontrolliert und zielgerichtet umzubauen oder von Grund auf zu konstruieren. Ist es möglich, neue Lebewesen herzustellen? Wenn ja, ist es auch ethisch vertretbar? Nach Ansicht der Mehrheit der Eidgenössischen Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) müssen künftige Entwicklungen im Auge behalten werden, aber es gibt kein grundsätzliches Veto gegen die Synthetische Biologie.
Die moralische Berücksichtigung von Pflanzen um ihrer selbst willen - Gilt die Würde der Kreatur auch bei Pflanzen? Bundesverfassung und Gentechnikgesetz bejahen dies und verlangen deren Berücksichtigung. Auch die EKAH vertritt die Auffassung, dass wir mit Pflanzen nicht völlig beliebig umgehen dürfen. Eine willkürliche Schädigung von Pflanzen ist moralisch unzulässig. (14.04.2008)
Forschung an Primaten - eine ethische Bewertung - Die Eidgenössische Kommission für Tierversuche (EKTV) und die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) haben einen gemeinsamen Bericht "Forschung an Primaten - eine ethische Bewertung" vorgelegt. Darin fordern sie zu grösserer Zurückhaltung bei der Bewilligung von Primatenversuchen auf. Eine interdisziplinäre Prüfung des Forschungsziels sei zwingend erforderlich. Zudem vertritt die grosse Mehrheit die Position, dass es ein Belastungsausmass gibt, das für die Tiere generell unzumutbar ist und von keinen menschlichen Interessen irgendwelcher Art aufgewogen werden kann. (22.05.2006)
Gentechnik und Entwicklungsländer - Die Debatte um die Auswirkungen der grünen Gentechnik auf die Entwicklungs- und Schwellenländer gehört mit zu den kontroversesten Themen der Technologiediskussion. Die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) hat dazu eine Broschüre publiziert, die sie heute anlässlich einer öffentlichen Diskussion in Bern vorstellt. (09.09.2004)
Tätigkeitsbericht 2000 - 2003 (pdf, 310 KB) - Im Tätigkeitsbericht für die Jahre 2000 bis 2003 können Sie sich über die Mitglieder der Eidgenössischen Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH) informieren und nachlesen, womit sie sich in diesem Zeitraum befasst und welche Studien sie in Auftrag gegeben haben.
Gentechnik fürs Essen (pdf, 132 KB) - Ethische Überlegungen zum Inverkehrbringn von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln. Öffentliche Diskussion in Bern. (31.03.2003) - Weitere Informationen
Dürfen Gene patentiert werden? (pdf, 62 KB) - Öffentliche Diskussion in Bern. (26.03.2002) - Weitere Informationen
Die Würde des Tieres (pdf, 47 KB) - Präsentation der Broschüre. Pressekonferenz in Bern, gemeinsam mit der Eidg. Kommission für Tierversuche. (21.02.2001)
Zuletzt aktualisiert am: 12.12.2011